Einblicke in das KommMa-Projekt, Teil 2

3 Fragen an Moritz Fierke

Das Verbundprojekt "Kommunaler Klimaschutz" (KommMa) entwickelt ein Konzept und eine Webanwendung zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Die Anwendung wird speziell auf Kommunen zugeschnitten, um sie effektiv dabei zu unterstützen, ihre Klimaschutzziele zu erreichen. Vier KIT-Institute arbeiten Fachübergreifend bei KommMa mit. Wir stellen sie und ihre Projektaufgaben nach und nach näher vor.

In diesem Beitrag stellen wir Moritz Fierke vor. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe „Resiliente Systeme und Risikomanagement“ am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP).

Person sitzt mit Laptop am Schreibtisch und lächelt in die Kamera.

Hallo Moritz, stelle uns bitte kurz das IIP vor. Mit welchen Forschungsfragen beschäftigt ihr euch?

Am Institut bearbeiten wir Fragestellungen zu zwei großen Themen: Produktion und Energie. Beispielsweise beschäftigen wir uns mit der Integration von erneuerbaren Energien, mit der Planung zukunftsfähiger Systeme und nachhaltigen Wertschöpfungsketten. In vielen Forschungsprojekten arbeiten wir mit Partnern aus der Praxis zusammen, um möglichst lösungsorientiert agieren zu können – wie in KommMa ja auch.

Häufig geht es dabei um die Fragen: Wie muss eine Supply Chain oder ein Energiesystem heute aufgebaut sein, damit es auch in Zukunft noch funktioniert? Wie plant und gestaltet man das, und wie lassen sich bestimmte Risiken frühzeitig minimieren?

Was sind deine Aufgaben im Projekt KommMa?

Schwerpunktmäßig arbeite ich an der Umsetzung und Pflege des Webtools. Dabei programmiere ich viel im Backend. Zusammen mit dem Team überlege ich mir, wie das Tool später aussehen soll und wie es bedient werden soll. Zudem geht es auch darum, welche Daten erfasst werden und wie sie effizient in einer Datenbank gespeichert werden sollten.

In der vorherigen Projektphase habe ich auch daran mitgewirkt, den ersten nicht webbasierten Prototypen und den webbasierten Prototypen zusammen mit den Studierenden zu erstellen.

Wie wichtig ist dir im Projekt der Austausch mit den anderen Instituten und dem Beirat?

Von dem regelmäßigen Austausch profitieren wir enorm. Da wir bereits frühzeitig daran denken müssen, wie die spätere Anwendung des Webtools in der Praxis aussieht. Es ist vor allem gut, Feedback vom Beirat und von den Mentoren zu bekommen, also von den Personen, die das Tool später auch nutzen können. So können wir gezielter an bestimmten Aspekten arbeiten und das Tool zielgruppengerecht weiterentwickeln. Aufgrund dieser Praxisnähe ist KommMa schon besonders. Ich sehe in dem Tool eine gute Möglichkeit, Kommunen auf ihrem Weg zu mehr Klimaschutz zu unterstützen, ohne dass sie zusätzlich Ressourcen zur Verfügung stellen müssen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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